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Stangenarbeit: Grundlagen

Stangenarbeit: Grundlagen

Die Stangenarbeit ist nicht nur für Springreiter eine Trainingsmethode, sondern ist für alle Reitweisen eine Bereicherung. Außerdem bringt sie Abwechslung in den normalen Reitalltag. Damit es auch bei der Arbeit mit Stangen nicht langweilig wird, gibt es viele unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten, um Pferd und Reiter eine Abwechslung zu bieten. Außerdem sollte man sich immer vor Augen halten, dass die Stangenarbeit viele positive Auswirkungen auf Pferd und Reiter hat. Mit ihr können wir die Losgelassenheit, den Takt und den Schwung positiv beeinflussen, außerdem wird die Konzentrationsfähigkeit unseres Pferdes verbessert. Auch der Reiter profitiert durch die Stangenarbeit, da durch diese die Balance und das Rhythmusgefühl verbessert werden.

Bevor man nun jedoch mit dem Stangentraining loslegen kann, sind noch ein paar Punkte zu beachten.

Stangenarbeit AbständeDer richtige Abstand

Der Abstand zwischen den Stangen in den unterschiedlichen Gangarten hängt natürlich von der Größe des Pferdes und dessen Raumgriff ab. Ist mein Pferd ein 180 cm großer Riese, werde ich die Abstände zwischen den Stangen vergrößern müssen. Sitze ich jedoch auf einem Pony muss ich diese verkleinern.

Für ein Warmblut durchschnittlicher Größe betragen die Abstände zwischen den Stangen:

Schritt: 80 cm
Trab: 110 cm – 130 cm
Galopp: 240 cm – 350 cm

Am Anfang sollten der Abstand zwischen den Stangen so gewählt werden, dass er mit der normalen Schrittlänge des Pferdes übereinstimmt, damit dieses taktmäßig in seinem eigenen Rhythmus darüber gehen kann. Je erfahrener Pferd und Reiter sind, desto mehr kann man die Abstände variieren. Größere Abstände zwischen den Stangen fördern den Raumgriff und die Durchlässigkeit, kürzere Abstände fördern die Konzentration unseres Pferdes.

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