Archiv für den Monat: Juli 2016

A-Dressur erfolgreich reiten

A-Dressur: Was wird verlangt?

Um eine A-Dressur reiten zu können, benötigt man in Österreich eine gültige Reitlizenz R1 oder RD1. Außerdem ist eine Mitgliedschaft in einem Reitverein notwendig.

Damit die A-Dressur erfolgreich absolviert wird, sollten folgende Tempounterschiede, Hufschlagfiguren und auch Lektionen sitzen.

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Stellung & Biegung

Stellung & Biegung – Was ist damit gemeint?

Dressur1In den Reitstunden erhalten wir vom Reitlehrer meist die Anweisung unser Pferd korrekt zu stellen und zu biegen. Doch was ist Stellung und was ist Biegung? Gibt es da einen Unterschied? Wozu sind Stellung und Biegung gut? Wie wird ein Pferd gestellt und gebogen?

In diesem Beitrag möchte ich auf diese und weitere Fragen zur Stellung und Biegung etwas genauer eingehen. Wir werden auch einen kleinen Blick auf die Anatomie des Pferdes werfen, da dies vor allem für die Biegung ein wichtiger Punkt ist.

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Positive Auswirkungen

Positive Auswirkungen auf die physische und psychische Entwicklung von Kindern!

Kind mit Pferd 2Kinder, vor allem Mädchen lieben Pferde. Daher liegt es nahe, dass viele Sprösslinge eines Tages, mit dem Wunsch reiten zu wollen, an ihre Eltern herantreten. In der heutigen Zeit in der Computer, Fernseher und andere technische Geräte die Freizeit unseres Nachwuchs, vor allem in den Städten gestalten, bietet das Hobby Reiten eine gute Alternative, um der Natur ein bisschen näher zu kommen.

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Reiterliche Hilfen – Kurze Erklärung

Reiterliche Hilfen – Kurze Erklärung

Reiterliche HilfenDie reiterlichen Hilfen sind das Ein-Mal-Eins in der Reiterei. Sie dienen der Verständigung zwischen Pferd und Reiter. Man unterscheidet Zügel-, Schenkel- und Gewichtshilfen. Diese Hilfen sind jedoch nicht als einzelne Kommandos zu verstehen, sondern wirken sich nur im richtigen Zusammenspiel positiv auf das Pferd und die Harmonie zwischen Pferd und Reiter aus. Grundvoraussetzung für eine korrekte Hilfengebung ist der korrekte Sitz des Reiters. Das Ziel ist, die reiterlichen Hilfen so anzuwenden, dass ein Außenstehender sie kaum mehr wahrnehmen kann. Ist dies der Fall bilden Pferd und Reiter eine Einheit. Bis das perfekte Zusammenspiel zwischen den einzelnen Hilfen und auch zwischen Pferd und Reiter erreicht wird können einige Jahre verstreichen. Dies zu erlernen ist harte Arbeit verbunden mit Konsequenz und Feingefühl.

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Schweifscheuern – Ursache und Behandlung!

 

Lästiges Schweifscheuern – Wer oder Was ist dafür verantwortlich?

Schweif2Wer kennt dies nicht? Man kommt in den Stall und der Schweif des Pferdes sieht aus wie eine alte Klobürste. Leider gibt es eine große Anzahl von Ursachen, welche für das lästige Schweifreiben verantwortlich sein können. Daher ist es notwendig auf Ursachenforschung zu gehen. Wenn man die Ursache nicht eindeutig zuordnen kann ist es sinnvoll einen Tierarzt hinzu zu ziehen.

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Tägliche Pferdepflege

Tägliche Pferdepflege!

Pferde sollten täglich geputzt werden. Die tägliche Reinigung ist jedoch viel mehr, als eine Schmutz- und Staubentfernung, es ist vielmehr ein tägliches Ritual, welches die Bindung zwischen Pferd und Reiter festigt. Für das Pferd wirkt es wie eine angenehme Massage, welche durchaus mit dem gegenseitigen kraulen unter Pferden verglichen werden kann. Daher sollten wir uns für das Putzen unserer Lieblinge Zeit nehmen. Außerdem können durch das tägliche Putzen schnell neue Verletzungen und Krankheiten entdeckt und behandelt werden. Hinzu kommt, dass das Putzen auch gleichzeitig die Aufwärmphase für uns Reiter ist.

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Die Skala der Ausbildung

Die Skala der Ausbildung

Skala der Ausbildung

Die Skala der Ausbildung gilt als das Ausbildungssystem für Pferde aller Rassen und genießt weltweite Akzeptanz. Die Skala der Ausbildung hat sich über Jahrhunderte entwickelt. Sie ist eine Zusammenfassung vieler Erfahrungen, Gedanken und Ideen internationaler Reitmeister. Gustav Steinbrecher (1808 – 1885) fasste dies Erkenntnisse der großen Reitmeister und seine eigenen Erfahrungen als Reitausbilder in seinem Werk „Gymnasium des Pferdes“ zusammen. Seine Gedanken flossen in die „H.DV. 12“, eine berühmte Heeresdienstvorschrift mit ein. Ab 1912 war diese Reitvorschrift bindend für die deutsche Kavallerie und stellt bis heute die Grundlage für die Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung mit der „Skalar der Ausbildung“ im Mittelpunkt dar.

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Stangenarbeit: Grundlagen

Stangenarbeit: Grundlagen

Die Stangenarbeit ist nicht nur für Springreiter eine Trainingsmethode, sondern ist für alle Reitweisen eine Bereicherung. Außerdem bringt sie Abwechslung in den normalen Reitalltag. Damit es auch bei der Arbeit mit Stangen nicht langweilig wird, gibt es viele unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten, um Pferd und Reiter eine Abwechslung zu bieten. Außerdem sollte man sich immer vor Augen halten, dass die Stangenarbeit viele positive Auswirkungen auf Pferd und Reiter hat. Mit ihr können wir die Losgelassenheit, den Takt und den Schwung positiv beeinflussen, außerdem wird die Konzentrationsfähigkeit unseres Pferdes verbessert. Auch der Reiter profitiert durch die Stangenarbeit, da durch diese die Balance und das Rhythmusgefühl verbessert werden.

Bevor man nun jedoch mit dem Stangentraining loslegen kann, sind noch ein paar Punkte zu beachten.

Stangenarbeit AbständeDer richtige Abstand

Der Abstand zwischen den Stangen in den unterschiedlichen Gangarten hängt natürlich von der Größe des Pferdes und dessen Raumgriff ab. Ist mein Pferd ein 180 cm großer Riese, werde ich die Abstände zwischen den Stangen vergrößern müssen. Sitze ich jedoch auf einem Pony muss ich diese verkleinern.

Für ein Warmblut durchschnittlicher Größe betragen die Abstände zwischen den Stangen:

Schritt: 80 cm
Trab: 110 cm – 130 cm
Galopp: 240 cm – 350 cm

Am Anfang sollten der Abstand zwischen den Stangen so gewählt werden, dass er mit der normalen Schrittlänge des Pferdes übereinstimmt, damit dieses taktmäßig in seinem eigenen Rhythmus darüber gehen kann. Je erfahrener Pferd und Reiter sind, desto mehr kann man die Abstände variieren. Größere Abstände zwischen den Stangen fördern den Raumgriff und die Durchlässigkeit, kürzere Abstände fördern die Konzentration unseres Pferdes.

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Die Hufschlagfiguren

Die Hufschlagfiguren -Welche gibt es und wie sehen sie aus?

Was sind Hufschlagfiguren?

Bild Beitrag HufschlagfigurenHufschlagfiguren werden auch Bahnlinien genannt und sind aus keiner Reitstunde beziehungsweise Trainingseinheit wegzudenken. Sie sind vorgegebene Linien innerhalb der Reitbahn und bringen Abwechslung für Pferd und Reiter. Sie helfen uns dabei unsere Pferde durch gymnastizieren rittiger zu machen, das heißt, dass sie auf die Hilfen wie Schenkel-, Gewichts- und Zügelhilfe besser reagieren. Auch der Reiter verbessert dadurch seine Hilfengebung und sein Gleichgeweicht. Außerdem verbessern Hufschlagfiguren die Durchlässigkeit und das Gleichgewicht und auch Verspannungen des Pferdes können damit gelöst werden. Da die meisten Hufschlagfiguren national wie auch international gebräuchlich sind, dienen diese als Beschreibung von Lauflinien in den verschiedenen Ausschreibungen bei Turnieren, als auch im Reitunterricht. Wichtig ist, dass die Bahnfiguren korrekt geritten werden, dabei helfen die verschiedenen Bahnpunkte.

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